Termin: 11. August – der Perseiden Sternschnuppenregen

Termin: 11. August – der Perseiden Sternschnuppenregen

Also ich freu mich schon (*diewunschlistewirdimmerlänger*)!
Infografik Perseiden: Sternschnuppen-Nacht im August

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Astro-Highlights im Frühjahr

Auch im Frühling ist wieder einiges los am Nachthimmel. Besonders schön ist natürlich, dass die Temperaturen in dieser Jahreszeit steigen und die Sternenbeobachtung damit um einiges angenehmer wird, sodass wir die nächtlichen Himmelsschauspiele wieder richtig genießen können.

Ein besonderes Highlight ist der Merkurtransit am 9. Mai. Dieses Ereignis ist sogar noch seltener als eine Sonnen- oder Mondfinsternis. Alle 88 Tage umrundet Merkur die Sonne. Die Erde umkreist die Sonne in dieser Zeit zu etwa einem Viertel, weshalb Merkur die Erde nach 116 Tagen überholt. Damit ergibt sich alle 116 Tage eine sogenannte untere Konjunktion – ein innerer Planet bewegt sich zwischen dem Beobachter und der Sonne hindurch. Meist jedoch bedeckt der Merkur die Sonne nicht, sondern wandert südlich oder nördlich an ihr vorbei. Denn die Bahn von Merkur ist um 7 Grad zur Erdbahnebene geneigt. Am 9. Mai befindet sich Merkur dagegen nahe eines Schnittpunktes zur Erbahnebene und in der unteren Konjunktion, weshalb wir ihn von der Erde aus als dunklen Punkt vor der Sonne entdecken können.

Doch auch andere Planeten wie Venus, Mars oder Saturn können uns im Frühjahr in Staunen versetzen. So wird Venus am 6. April vom Mond bedeckt. Am 25. April bilden Mars, Antares, Saturn und der Mond ein Quartett am Himmel und am 22. Mai befindet sich Mars in Opposition.

Diese und weitere Ereignisse findet Ihr in der folgenden Infografik.

u2g-infografik-Astro-highlights-fruehjahr-de

Zum lesen ist sie in dieser Ansicht zu klein. Also: Rechtsklick auf das Bild, Speichern unter (einem Ort, wo Ihr sie wiederfindet…) und dann separat öffnen.

Viel Spaß beim Beobachten des Frühjahrshimmels!
(Mit bestem Dank an Universe2go….)

Himmelspärchen – Reloaded

Die Venus dominiert derzeit noch immer den Abendhimmel.  Auch bei einem etwas diesigen Stadthimmel ist sie meist gut sichtbar – noch bevor die anderen Sterne zum Vorschein kommen. Hin und wieder sucht sie sich dabei einen schönen Begleiter. In diesem Falle spricht man von einer Konjunktion

Im Februar war es Mars.
Im März war es der Mond.
Im April waren es die Plejaden.

Und nun ist es Jupiter – der größte Planet unseres Sonnensystems.

Die beiden fallen unmittelbar bei Sonnenuntergang auf und sind im Wester/Nordwesten für rund zwei Stunden am Abendhimmel zu bewundern. Mit zunehmender Dämmerung strahlen sie immer heller. Der hellste der Planeten geht um 23¼ Uhr im Westnordwesten unter. Venus ist -4.7 mag (je kleiner die Zahl, desto heller…!) hell und wandert durch das Sternbild Löwe.

Jupiter ist nicht mehr lange am Abendhimmel zu sehen. Er steht in der Abenddämmerung etwa 2-3° rechts von der hellen Venus. Jupiter weist eine Helligkeit von „nur“ -1.8 mag auf. Er ist zwar WESENTLICH größer als Venus, aber auch eben WESENTLICH weiter weg… !Die Monde von Jupiter können aber bereits mit einem Fernglas erkannt werden – haltet einfach mal drauf!