Termin: 11. August – der Perseiden Sternschnuppenregen

Termin: 11. August – der Perseiden Sternschnuppenregen

Also ich freu mich schon (*diewunschlistewirdimmerlänger*)!
Infografik Perseiden: Sternschnuppen-Nacht im August

Advertisements

Kurzfristige Info: Morgen darf man sich etwas wünschen!

Sternschnuppen

Die Eta-Aquariiden (gelegentlich auch Mai-Aquariiden genannt) sind ein Meteorstrom, den man jedes Jahr im Mai sehen kann. Sie stammen von dem berühmten Halleyschen Kometen. Seit mindestens zwei Jahrtausenden sind Sichtungen dieses Kometen nachgewiesen. Der Name „Aquariiden“ geht auf die lateinische Bezeichnung des Sternbilds Wassermann zurück.

Die Eta-Aquariiden sind von Mitteleuropa aus am besten am 06. und 07.05.2016 im Osten in der letzten Stunde vor der Morgendämmerung beobachtbar. Da der Radiant – nahe dem Stern Eta Aquarii (Sternbild Wassermann) – nur eine geringe Höhe über dem Horizont erreicht, besitzen die Meteore der Eta-Aquariiden einen flachen Eintrittswinkel in die Atmosphäre, wodurch die Meteorbahnen am Himmel oft auffallend lang erscheinen. Neumondbedingt und auf Grund des nun etwas wärmern Wetters sind die Beobachtungsbedingungen recht gut!

 

 

http://www.sternschnuppen-kalender.de/sternschnuppen.php

Asteroid, Meteor, Komet – alles gleich! Oder nicht?

Asteroid, Meteor, Komet -diese Liste lässt sich noch etwas fortsetzen – mit der Sternschnuppe zum Beispiel. Vielfach werden diese Bezeichnungen im allgemeinen Sprachgebrauch aber auch verwechselt oder einfach falsch angewendet. Hier eine kleine Aufschlüsslung, nach der Größe sortiert:

Meteoroiden (altgriechisch für „Himmelserscheinungen“)
Meteoroiden sind kleine Objekte im Sonnensystem auf einer Umlaufbahn um die Sonne, von denen einige die Erdbahn kreuzen. Ihre Größe reicht von Millimetern (Mikrometeoroiden) bis zu etlichen Metern. Das Gewicht kann mehrere Tonnen erreichen.

Meteor oder Sernschnuppe
Treten Meteoroiden in die Erdatmosphäre ein, so erzeugen sie eine Leuchtspur, Meteor genannt. Kleine Meteore werden auch als Sternschnuppen bezeichnet, große als Feuerkugeln oder Boliden.

Meteorit
Ein eventuell nicht vollständig verglühter Meteoroid, der die Erdoberfläche erreicht, wird Meteorit genannt.

Komet
Ein Komet, auch Schweifstern genannt, ist ein Himmelskörper von einigen Kilometern Durchmesser, bestehend aus Gas, Eis und Gestein. Kometen bildeten sich in den äußeren, kalten Bereichen des Sonnensystems wo die reichlichen Wasserstoff-Verbindungen zu Eis kondensierten.
Sie umrunden die Sonne in sehr spitzen Umlaufbahnen. In Sonnennähe erhitzen sich die losen Bestandteile und gasen aus. Die Ausgasungen erzeugen die Koma, eine nebelige Hülle die den Komet umgibt. und meist auch einen leuchtenden Schweif entwickelt. Der
In Sonnennähe ist der meist nur wenige Kilometer (maximal 20 km) große Kometenkern von einer diffusen, nebeligen Hülle umgeben, die Koma genannt wird und eine Ausdehnung von 2 bis 3 Millionen km erreichen kann. Durch den Sonnenwind entsteht in Sonnennähe ein Schweif, der eine Länge von mehreren Millionen Kilometern erreicht.

Asteroid
Als Asteroiden (griechisch für „sternähnlich“), werden Objekte bezeichnet, die sich auf keplerschen Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Mit mehreren Kilometern Größe (auch mal 3-stellig) sind sie größer als Meteoroiden, aber kleiner als Zwergplaneten zu denen (neuerdings) auch „Pluto“ gehört. In Sonnennähe gasen sie im Gegensatz zu Kometen nicht aus.

Also: Sternschnuppe != (ungleich) Komet!